Umweltblick-News zum Thema Umwelt

Erste herstellerunabhängige Eigenstrom-Community

Erste herstellerunabhängige Eigenstrom-Community

Der Ökoenergieversorger Polarstern bringt mit PV- und Speicher-Spezialist Memodo das erste herstellerunabhängige Eigenstromangebot auf den Markt, bestehend aus Solaranlage, Stromspeicher und Ökostrom.

München, 13.04.2017 – „Jeder soll die Chance haben, bei der Energiewende mitzumachen und frühzeitig von den neuen Möglichkeiten der Energieversorgung zu profitieren“, sagt Florian Henle, Geschäftsführer des Ökoenergieversorgers Polarstern. Dazu gebe es aber nicht ein für alle passendes Angebot. Die individuelle Wohn- und Lebenssituation sowie die eigenen Bedürfnisse und Ziele verlangten verschiedene Lösungen. Nur eines gelte immer: Es muss einfach und flexibel sein. Diese Prämisse spiegelt sich bereits im Mieterstromprodukt von Polarstern wider und prägt auch Wirklich Eigenstrom, das neue Angebot des Ökostromversorgers. Bei diesem Produkt kombinieren Haushalte eine Solaranlage (PV-Anlage) mit einem Stromspeicher und der Reststromlieferung aus 100 Prozent Ökostrom, zertifiziert vom Grüner Strom Label. „Es ist ein richtiges Komplettpaket, das nach dem Baukastenprinzip funktioniert und auf den einzelnen Verbraucher zugeschnitten wird. „Die Kunden sind bei der Wahl ihrer Solaranlage und ihres Speichers flexibel. Beides muss aufeinander abgestimmt sein und perfekt zum Verbrauchsverhalten des einzelnen Haushalts passen. Produkte von der Stange erfüllen diesen Ansprüchen nicht“, unterstreicht Florian Henle. Im Vergleich zu anderen Solaranlagen- und Speicher-Paketen im Markt ist diese hohe Flexibilität des Wirklich Eigenstromangebots einzigartig.

Für Frieden und Umweltschutz: BBU ruft zur Teilnahme an den Ostermärschen auf

Ostermärsche in ganz Deutschland

Für Frieden und Umweltschutz: BBU ruft zur Teilnahme an den Ostermärschen auf

(Bonn, 13.04.2017) Als Mitglied der Kooperation für den Frieden ruft auch der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) zur Teilnahme an den diesjährigen Ostermärschen der Friedensbewegung auf. Außerdem weist der BBU darauf hin, dass Ostern auch aus den Reihen der Umweltschutzbewegung in mehreren Bundesländern Aktionen gegen Atomkraftwerke und Atomanlagen sowiegegen Fracking durchgeführt werden. „Das Engagement für den Frieden und der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen sind als Einheit zu sehen“, betont BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz.

Protestaktion vor der Hauptversammlung der Bayer-Aktionäre in Bonn

Newsletter INKOTA-Netzwerk

Protestaktion vor der Hauptversammlung der Bayer-Aktionäre in Bonn

4.000 AktionärInnen werden zur diesjährigen BAYER-Hauptversammlung am 28. April in Bonn erwartet. Mit vielfältigen Protestaktionen unter dem Motto „Get up early!“ wollen wir ihnen die negativen Folgen der Bayer-Monsanto-Fusion vor Augen führen: Eine Patentverbrennungsmaschine wird symbolische Patente und Vertragspapiere zerstören, Kundgebungsbeiträge und Bannerslogans machen unsere Forderungen klar.

Video-TIPP: Before the Flood (Deutsch)

Video-TIPP: Before the Flood (Deutsch)

Before the Flood ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilm über den Klimawandel. Von Fisher Stevens nach einem Drehbuch von Mark Monroe. Der Film feierte am 9. September 2016 im Rahmen des Toronto International Film Festivals seine Premiere. Im Film äußern sich prominente Führer und Politiker, mit denen sich der Schauspieler Leonardo DiCaprio zu den Folgen des Klimawandels traf. Hierzu gehören der damalige Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon, die ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama, seinem Außenminister John Kerry, aber auch Papst Franziskus.

Am 3. Oktober 2016 wurde der Film beim South by South Lawn im Weißen Haus erstmals in den USA gezeigt. Vor der dortigen Premiere gab es eine Diskussionsrunde mit DiCaprio und Obama. Bei der DiCaprio den US-Präsidenten für seinen Einsatz lobte, der mehr dafür getan habe, Lösungen für die Klimakrise zu finden, als irgendjemand anderes in der Geschichte.

Einkaufsführer: Torffrei gärtnern und Moore und Klima schützen

Gratis Einkaufsführer vom BUND

Einkaufsführer: Torffrei gärtnern und Moore und Klima schützen

Der Frühling ist da, Balkone werden bepflanzt, Blumenkübel aufgestellt und Gärten farbenfroh gestaltet. In Gartencentern und Baumärkten stapeln sich die Säcke mit Blumen- und Pflanzenerde. Doch der Großteil davon enthält Torf – ein Stoff aus den Mooren, die dafür ausgebaggert und zerstört werden. Moore beheimaten bedrohte Tier- und Pflanzenarten wie Goldregenpfeifer, Hochmoorbläuling oder Sonnentau und binden zudem große Mengen klimaschädliches Kohlendioxid. Moore bedecken nur drei Prozent der Erde, speichern jedoch doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder zusammengenommen. 

Rund zehn Millionen Kubikmeter Torf werden in Deutschland jedes Jahr verbraucht, etwa zweieinhalb Millionen von Hobbygärtnern. Ein erheblicher Teil des Torfs kommt inzwischen aus baltischen und russischen Hochmooren. Sie zählen zu den größten und kostbarsten Mooren Europas.

Filmvorführung und Diskussion: Samin vs Semen in 10 deutschen Städten

Samin vs Semen

Filmvorführung und Diskussion: Samin vs Semen in 10 deutschen Städten

Der Dokumentarfilm „Samin vs Semen“ (Dandhy Dwi Laksono/watchdoc, 2015, 40 min, Indonesisch m. deutschen UT) informiert über aktuelle Pläne ein Karstgebiet in Zentraljava, Indonesien auszubeuten und für Zementproduktion zu verarbeiten. Neben indonesischen Firmen will dort ein Tochterunternehmen des baden-württembergischen Konzerns HeidelbergCement eine Zementfabrik bauen. Von der lokalen Bevölkerung, die ihren Lebensunterhalt Größtenteils durch Landwirtschaft bestreitet, gibt es massiven Widerstand. Die große Sorge der Menschen ist es, dass der Abbau des Gebirges einen enormen Einfluss auf den Wasserkreislauf in der Region haben wird. Die Wasser-Rückhaltekapazitäten des Karsts würden zerstört werden und Quellen versiegen. Der lokale Widerstand ist kreativ, ausdauernd und entschlossen.

Ecopaper möchte «Werbung-nein-Danke» Kleber neu designen, umweltfreundlich produzieren und die Verteilung neu anstoßen

Crowdfunding-Projekt bei Ecocrowd

Ecopaper möchte «Werbung-nein-Danke» Kleber neu designen, umweltfreundlich produzieren und die Verteilung neu anstoßen

Noch immer ist ein Großteil der Urwälder durch Abholzung bedroht – nicht zuletzt, weil der Papierverbrauch weltweit steigt. Und noch immer ist unerwünschte Reklame im Briefkasten ein Ärgernis und verursacht viel unnötiges Papier – häufig die besonders umweltschädigend auf Hochglanz gedruckte Reklame. Oft landet die Werbung ungelesen im Altpapier – oder noch schlimmer – im Abfall. Hier liegt also ein großes Potenzial, den Papierverbrauch zu reduzieren.  Wer an seinem Briefkasten ein Stopp-Werbung-Kleber anbringt, bringt klar zum Ausdruck, dass Werbung unerwünscht ist und trägt mit einer einmaligen Handlung zu weniger Papierverbrauch und somit zu einem schonenderen Umgang mit den natürlichen Ressourcen bei.

Vielfalt sorgt für Vielfalt

Umweltblick-Tipp: Hilfreiche Publikationen vom BUND

Vielfalt sorgt für Vielfalt

Von Nisthilfen im Garten oder auf dem Balkon profitieren etwa 40 verschiedene Wildbienenarten. Je vielfältiger das Angebot an Nistmöglichkeiten ist, desto größer ist die Chance, dass sich verschiedene Arten bei Ihnen ansiedeln.

Der BUND hat hierzu eine kostenlose Publikation veröffentlicht: "Vielfalt sorgt für Vielfalt". Mit einfachen Bauanleitungen für Nisthilfen. Die Publikation kann über die Webseite des BUND herunter geladen werden. 

Auf der Webseite des BUND findet ihr auch weitere Publikationen zum Thema Bienen- und Widlbienen. wie:

Hilfreich für alle, die dem Bienensterben entgegenwirken wollen und sich am Erhalt von Bienen und Widlbienen beteiligen möchten.

Viel Spaß beim Lesen und Umsetzen!

Übrigens: den Ratgeber könnt Ihr auch hier bei Umweltblick in den Ratgeber-Downloads herunterladen.


Palmöl in Biodiesel, Kosmetika & Co.

Palmöl in Biodiesel, Kosmetika & Co.

Rette den Tropenwald! Mit den neuen Bildungsmaterialien von Robin Wood kannst Du anderen vermitteln, worum es geht und wie sie etwas ändern können.

Leben statt Lifestyle

Im vielseitig einsetzbaren Material werden Vorschläge zur Gestaltung von Veranstaltungen gemacht. Komm mit auf die Expedition in das Naturparadies Tropenwald. Erlebe diesen bedrohten Lebensraum und staune über Tiere und Pflanzen, beobachte große und kleine Bewohner des Tropenwaldes und wie sie zusammen leben.

Saatgut – Wer die Saat hat, hat das Sagen

Buchtipp

Saatgut – Wer die Saat hat, hat das Sagen

"Wer die Saat hat, hat das Sagen." Dieses Sprichwort bringt es auf den Punkt: Wer unser Saatgut kontrolliert, kontrolliert die gesamte Nahrungsmittelkette. Die Agrarindustrie versucht weltweit die Kontrolle über die Saat zu übernehmen. Doch vielerorts kämpfen Bäuerinnen und Gärtner dafür, über ihr Saatgut und ihre Art der Landwirtschaft selbst zu bestimmen. Sie geben ihr Saatgutwissen weiter, tauschen bäuerliche Sorten und erproben zukunftsfähige Wege der Zusammenarbeit.