Biogas: saubere Wärme aus Rest- und Abfallstoffen

NATURSTROM Biogas zum Thema echtes Bio-Gas

Biogas: saubere Wärme aus Rest- und Abfallstoffen

Sauberer Strom wollen viele, doch wie sieht es mit der Energie aus, die wir tagtäglich zur Erzeugung von Wärme benötigen? Ein wichtiges Thema, denn die meiste Energie wird für Heizung und Warmwasser verbraucht. Etwa die Hälfte aller Haushalte heizt hierzulande mit Erdgas, das als vergleichsweise umweltfreundlich gilt. Doch ist das wirklich so gut für unsere Umwelt und unser Klima? Welche Alternativen gibt es zu Erdgas?

Ob zum Kochen, Heizen oder für die Warmwasseraufbereitung: in vielen deutschen Haushalten wird Erdgas verbrannt, um Wärme zu erzeugen. Zwar verfügt Erdgas im Gegensatz zu Heizöl und Co. über ein eher klimafreundliches Image, dennoch erzeugt auch dieser Energieträger viel CO2. Denn alleine um eine durchschnittliche Wohnung mit einer Wohnfläche von 90 m2 mit Wärme zu versorgen, werden mehr als 2,5 Tonnen des klimaschädlichen Gases ausgestoßen. Doch es gibt Alternativen: Biogas kann klimaneutral und regional erzeugt werden.

Warum ist Erdgas klima- und umweltschädlich?

Erdgas ist ein fossiler Energieträger, und damit eine endliche Ressource. Das Gasgemisch enthält Kohlenstoff, das zuvor mehrere Millionen Jahre in der Erde gebunden war. Bei der Verbrennung wird der Kohlenstoff in Kohlenstoffdioxid (CO2) umgewandelt und freigesetzt.

Auch die Förderung von Erdgas ist wenig umweltfreundlich: Denn hierbei entstehen jedes Jahr mehrere Millionen Tonnen gefährlicher Sondermüll. Dieser Abfall enthält giftige Schwermetalle wie Quecksilber und Arsen. Auch radioaktives Radium 226 sowie weitere krebserregende Stoffe sind enthalten.


Biogas: die klimafreundliche Alternative zu Erdgas

Da bei der Verbrennung von Biogas nur so viel CO2 entsteht, wie seine Ausgangsstoffe der Atmosphäre kurzfristig entzogen haben, gilt es als CO2-neutral. Zudem kann Biogas aus regional verfügbaren Rest- und Abfallstoffen oder aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden. Das macht unabhängiger von knapper werdenden Rohstoffimporten und fördert die Wertschöpfung vor Ort. Denn vor allem im ländlichen Raum schafft und sichert die Biogaserzeugung Arbeitsplätze. Viele Landwirte haben sich mit einer eigenen Biogasanlage ein weiteres, wichtiges Standbein aufgebaut. Da die zur Biogasherstellung genutzten Substanzen wie zum Beispiel organische Abfälle, Mist oder Energiepflanzen in ganz Deutschland verfügbar sind, entfallen lange Transportwege. Dies verbessert die CO2-Bilanz noch einmal zusätzlich.

naturstrom biogas ist besonders nachhaltig

naturstrom biogas wird ausschließlich aus Rest- und Abfallstoffen gewonnen und ist daher besonders nachhaltig. Denn durch die Nutzung bereits vorhandener Rohstoffe werden keine zusätzlichen Ressourcen verbraucht. Biogas von NATURSTROM stammt unter anderem aus dem Klärwerk Köhlbrandhöft in Hamburg. Hier wird Klärgas auf Erdgasqualität aufbereitet und ins Gasnetz eingespeist. So kann wertvolle Energie, die als Abwasser aus den Haushalten geflossen ist, als Biogas wieder dorthin zurückfließen.

Als erste Biogas-Produkte überhaupt erhielten die naturstrom biogas-Tarife mit 10, 20 und 100 Prozent Biogas-Anteil Anfang 2014 das Grünes Gas-Label. Es wird von Umweltverbänden wie dem BUND und NABU getragen und zeichnet Biogas-Produkte aus, die besonders strenge Nachhaltigkeitskriterien erfüllen: beispielsweise muss das Biogas entweder aus Rest- und Abfallstoffen oder aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden. Letztere müssen ökologisch verträglich erzeugt werden und aus regionaler Herstellung stammen. Problematische Unkrautvernichter wie Glyphosat und Dünger aus Massentierhaltung sind ebenso verboten wie der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen. Mit dem Label ausgezeichnete Gasprodukte müssen mindestens 10 Prozent Biogas enthalten.

Ein weiteres Plus: Die Tarife mit einem Biogasanteil von 10, 20 und 100 Prozent gehen über die Kriterien des „Grünes Gas Label“ hinaus, da NATURSTROM den Ausbau erneuerbarer Energien mit einem festen Betrag pro Kilowattstunde fördert. Mit diesen Tarifen tragen Sie daher zum Bau neuer, sauberer Öko-Kraftwerke bei und unterstützen aktiv den Schutz von Umwelt und Klima.

So einfach geht der Gasanbieter-Wechsel:

Grundsätzlich ist der Wechsel des Gasanbieters jederzeit möglich. Es gibt nur wenige Ausnahmen: Mieter, bei denen das Gas über die Nebenkosten abgerechnet wird, können den Anbieter nicht wechseln. Dies ist nur möglich, wenn sich alle Mieter des Hauses für einen Wechsel zu naturstrom biogas entscheiden.
Für alle anderen gilt: Der Wechsel des Gasanbieters ist einfach und bundesweit möglich. Nach dem Abschicken des Vertrages übernimmt NATURSTROM alle weiteren Formalitäten, die Gasversorgung bleibt dabei jederzeit gesichert.

Weiterführende Links

Zu NATURSTROM Biogas

Zu NATURSTROM Ökostrom

Foto: Biomasse Hallerndorf © NATURSTROM

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