Umweltblick-News zum Thema Energie

Wie viel ÖKO ist in Ökogas?

Interview mit Polarstern

Wie viel ÖKO ist in Ökogas?

Trotz der steigenden Energiepreise modernisieren viele Haushalte ihre Wärmegewinnung mit Erdgas. Und wie beim Strom auch, gibt es immer mehr sogenannte „Öko-Gas-Angebote“. Doch wie viel ÖKO ist denn wirklich in Ökogas enthalten? Und ab wann darf ein Anbieter sein Öko-Gas auch Öko-Gas nennen? Um hier mehr Licht ins Dunkel zu bringen, habe ich mich mit Polarstern in Verbindung gesetzt und nachgefragt.

Während unseres sehr netten und informativen Telefonats kam die Idee auf, dies in Form eines Interviews zu veröffentlichen. Denn nicht nur ich, sondern auch viele meiner Leser wissen über ÖKO-Gas viel zu wenig. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die Zusammenarbeit mit Anna von Polarstern bedanken, die sich bereit erklärte mir folgendes Interview zu geben.

Kettenreaktion Tihange – jeder Meter zählt

Kettenreaktion Tihange – jeder Meter zählt

Am Sonntag dem 25. Juni 2017 findet die tri-nationale 90 km lange Menschenkette von Tihange über Lüttich und Maastricht nach Aachen statt. Mit dieser Aktion fordern die Initiator*innen aus Belgien, Niederlande und Deutschland, gemeinsam mit zehntausenden Menschen Hand-in-Hand die sofortige Abschaltung der Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3.

Floßtour gegen Atomtransporte 2017

Mit dem Strom schwimmen: Das machen die Robin Wood Aktivist*innen eher selten, aber am 9. Juni starten sie mit einer Floßtour.

Floßtour gegen Atomtransporte 2017

Das Floß "Robina Wald" schwimmt vom 9. Juni an unter dem energiegeladenen Motto: "Mal richtig abschalten! Atomtransporte stoppen!" Von Trier über Koblenz und Bonn bis nach Köln wird die Reise gehen, für die sich Aktivist*innen von ROBIN WOOD und ContrAtom mit lokalen Gruppen zusammen getan haben. Entlang der Strecke auf Mosel und Rhein informieren die Aktiven über die gefährlichen Transporte, die permament und heimlich quer durch die Republik stattfinden. Denn es finden nicht nur Castor-Transporte statt. Züge, Schiffe und LKWs transportieren täglich Uran über tausende von Kilometern, um den Nachschub für Atomkraftwerke in aller Welt zu sichern. Das Uran kommt aus Uranfabriken mit unbefristeter Betriebsgenehmigung, wie die UAA Gronau und Lingen, die Brennstoff für AKWs in aller Welt produzieren!http://www.robinwood.net/blog/flosstour/mitfahren/

Brennelementesteuer: Finanzielle Belastung für Bürgerinnen und Bürger nicht hinnehmbar

Brennelementesteuer: Finanzielle Belastung für Bürgerinnen und Bürger nicht hinnehmbar

Bonn, Berlin, 07.06.2017 Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) bedauert das aktuelle Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur sogenannten Brennelementesteuer. Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts hat heute am 7. Juni 2017 das Kernbrennstoffsteuergesetz rückwirkend für nichtig erklärt. In den Jahren 2011 bis 2016 haben die Betreiber der Atomkraftwerke rund 6,2 Milliarden Euro Brennelementesteuer zahlen müssen, die jetzt zurück zu zahlen sind. In einer ersten Reaktion hat sich BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz dafür ausgesprochen, dass die Bundesregierung vor einer Rückzahlung genau prüft, ob und welche rechtlichen oder politischen Möglichkeiten bestehen, von der Rückzahlungspflicht befreit zu werden.

Solarenergie statt Braunkohle: Greenpeace Energy fördert Strukturwandel mit neuem Stromtarif

Solarenergie statt Braunkohle: Greenpeace Energy fördert Strukturwandel mit neuem Stromtarif

Studie belegt: Jobs in erneuerbaren Energien können Braunkohle-Arbeitsplätze bis 2030 vollständig ersetzen / Solarstrom-plus-Kunden zahlen Fördercent für Bau neuer Solaranlagen in Tagebaurevieren.

Der Ausbau erneuerbarer Energien bietet ausreichendes Potenzial, um die Braunkohlearbeitsplätze in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen vollständig zu ersetzen. Dies belegt eine neue Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag von Greenpeace Energy. Um den aus Klimaschutzgründen unausweichlichen Braunkohle-Ausstieg voranzutreiben und möglichst sozialverträglich zu gestalten, bietet der Ökoenergieanbieter ab Mai 2017 einen neuen Stromtarif an: Mit Solarstrom plus haben Menschen in ganz Deutschland jetzt erstmals die Möglichkeit, sich direkt für das Ende der Braunkohle und zukunftsfähige Jobs in der Lausitz, dem Rheinischen und dem Mitteldeutschen Revier zu engagieren. Dort finanzieren sie durch einen im Strompreis enthaltenen Förderbetrag den Bau neuer Photovoltaikanlagen.

Brennelemente aus Deutschland halten Europas Pannen-AKW am Laufen

Newsletter von Greenpeace

Brennelemente aus Deutschland halten Europas Pannen-AKW am Laufen

Es ist ein Skandal: Vor nicht mal einem Jahr forderte die deutsche Bundesregierung, wegen „erheblicher Sicherheitsbedenken“ die grenznahen Reaktoren im französischen Fessenheim sowie die Atomkraftwerke (AKW) im belgischen Doel und Tihange stillzulegen.

Doch für die genannten und zahlreiche weitere europäische AKW liefert die Atomanlage im niedersächsischen Lingen den „Treibstoff“ – mehr als 30.000 Brennelemente werden dort seit 1979 hergestellt.

Umweltministerin Barbara Hendricks genehmigt die Transporte dieser Kernbrennstäbe in die störanfälligsten Atomkraftwerke, obwohl sie gleichzeitig öffentlich deren Abschaltung fordert!

Leben statt Lifestyle! NEUES Bildungsmaterial von ROBIN WOOD

Leben statt Lifestyle! NEUES Bildungsmaterial von ROBIN WOOD

Mit den neuen Bildungsmaterialien von Robin Wood können Sie anderen vermitteln, worum es geht und wie sie etwas ändern können.

Kommen Sie mit auf unsere Expedition in das Naturparadies Tropenwald. Erleben Sie diesen bedrohten Lebensraum und staunen Sie zum Beispiel über jahrhundertealte Würgefeigen, deren Früchte eine wertvolle Nahrungsquelle für Mensch und Tier sind. Beobachten Sie große und kleine Bewohner des Tropenwaldes und wie sie zusammen leben. Das umfangreiche Begleitmaterial erschließt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Hintergründe und Zusammenhänge. Lassen Sie sich von diesem vielfältigen Bildungsangebot begeistern und helfen Sie mit! Erfahren Sie wichtige Hintergründe zur Palmölproduktion und zur Vernichtung des Naturparadieses Tropenwald.

Erste herstellerunabhängige Eigenstrom-Community

Erste herstellerunabhängige Eigenstrom-Community

Der Ökoenergieversorger Polarstern bringt mit PV- und Speicher-Spezialist Memodo das erste herstellerunabhängige Eigenstromangebot auf den Markt, bestehend aus Solaranlage, Stromspeicher und Ökostrom.

München, 13.04.2017 – „Jeder soll die Chance haben, bei der Energiewende mitzumachen und frühzeitig von den neuen Möglichkeiten der Energieversorgung zu profitieren“, sagt Florian Henle, Geschäftsführer des Ökoenergieversorgers Polarstern. Dazu gebe es aber nicht ein für alle passendes Angebot. Die individuelle Wohn- und Lebenssituation sowie die eigenen Bedürfnisse und Ziele verlangten verschiedene Lösungen. Nur eines gelte immer: Es muss einfach und flexibel sein. Diese Prämisse spiegelt sich bereits im Mieterstromprodukt von Polarstern wider und prägt auch Wirklich Eigenstrom, das neue Angebot des Ökostromversorgers. Bei diesem Produkt kombinieren Haushalte eine Solaranlage (PV-Anlage) mit einem Stromspeicher und der Reststromlieferung aus 100 Prozent Ökostrom, zertifiziert vom Grüner Strom Label. „Es ist ein richtiges Komplettpaket, das nach dem Baukastenprinzip funktioniert und auf den einzelnen Verbraucher zugeschnitten wird. „Die Kunden sind bei der Wahl ihrer Solaranlage und ihres Speichers flexibel. Beides muss aufeinander abgestimmt sein und perfekt zum Verbrauchsverhalten des einzelnen Haushalts passen. Produkte von der Stange erfüllen diesen Ansprüchen nicht“, unterstreicht Florian Henle. Im Vergleich zu anderen Solaranlagen- und Speicher-Paketen im Markt ist diese hohe Flexibilität des Wirklich Eigenstromangebots einzigartig.

Für Frieden und Umweltschutz: BBU ruft zur Teilnahme an den Ostermärschen auf

Ostermärsche in ganz Deutschland

Für Frieden und Umweltschutz: BBU ruft zur Teilnahme an den Ostermärschen auf

(Bonn, 13.04.2017) Als Mitglied der Kooperation für den Frieden ruft auch der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) zur Teilnahme an den diesjährigen Ostermärschen der Friedensbewegung auf. Außerdem weist der BBU darauf hin, dass Ostern auch aus den Reihen der Umweltschutzbewegung in mehreren Bundesländern Aktionen gegen Atomkraftwerke und Atomanlagen sowiegegen Fracking durchgeführt werden. „Das Engagement für den Frieden und der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen sind als Einheit zu sehen“, betont BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz.

Video-TIPP: Before the Flood

Video-TIPP: Before the Flood

Before the Flood ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilm über den Klimawandel. Von Fisher Stevens nach einem Drehbuch von Mark Monroe. Der Film feierte am 9. September 2016 im Rahmen des Toronto International Film Festivals seine Premiere. Im Film äußern sich prominente Führer und Politiker, mit denen sich der Schauspieler Leonardo DiCaprio zu den Folgen des Klimawandels traf. Hierzu gehören der damalige Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon, die ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama, seinem Außenminister John Kerry, aber auch Papst Franziskus.

Am 3. Oktober 2016 wurde der Film beim South by South Lawn im Weißen Haus erstmals in den USA gezeigt. Vor der dortigen Premiere gab es eine Diskussionsrunde mit DiCaprio und Obama. Bei der DiCaprio den US-Präsidenten für seinen Einsatz lobte, der mehr dafür getan habe, Lösungen für die Klimakrise zu finden, als irgendjemand anderes in der Geschichte.